Quelle: Tagesspiegel: „Zu Ehren von Papst Franziskus: Mehr als 100.000 Menschen feiern Rave in Argentinien“
Über 100.000 Menschen feiern in Argentinien einen riesigen Rave – nicht für einen Popstar, sondern zu Ehren von Papst Franziskus. Die Bilder zeigen eine ekstatische Menge, Lichtshows, laute Musik und eine fast religiöse Verehrung einer einzelnen Person. Was auf den ersten Blick wie eine harmlose Feier aussieht, ist ein deutliches Zeichen für etwas viel Tieferes: den wachsenden Personenkult um menschliche Führer in der Endzeit.
Der Personenkult um den Papst
Es ist kein Zufall, dass Zehntausende zu Ehren eines Menschen feiern, als wäre er ein Pop-Ikone oder Erlöser. Der Vatikan hat über Jahrhunderte hinweg eine Kultur der Verehrung von Personen aufgebaut. Der Papst wird nicht nur als geistlicher Hirte gesehen, sondern oft als fast übermenschliche Autorität – „Stellvertreter Christi“ auf Erden.
Dieser Kult steht in krassem Gegensatz zum Verhalten Jesu Christi selbst.
Jesus – Der König der Demut
Jesus Christus, der wahre Sohn Gottes, hat sich nie selbst erhöht. Im Gegenteil – Er lebte in absoluter Demut und Armut. Als Er Kranke heilte, sagte Er oft:
„und sprach zu ihm: Hab acht, sage niemand etwas; sondern geh hin, zeige dich dem Priester und opfere für deine Reinigung, was Mose befohlen hat, ihnen zum Zeugnis!“ (Markus 1,44)
„Und er gebot ihnen, sie sollten es niemand sagen; aber je mehr er es ihnen gebot, desto mehr machten sie es bekannt.“ (Markus 7,36)
Jesus wollte keine Fans, keine Massenhysterie und keinen Personenkult. Er wollte, dass die Menschen den Vater verherrlichen, nicht Ihn als Show-Attraktion feiern. Er ritt auf einem Esel in Jerusalem ein, wusch seinen Jüngern die Füße und starb am Kreuz – nackt, arm und verachtet.
„Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen!“ (Matthäus 11,29)
Prunk und Personenkult versus Demut und Armut
Der Kontrast könnte kaum größer sein:
Auf der einen Seite ein Papst, dem hunderttausende Menschen mit Rave, Lichtshows und Ekstase huldigen.
Auf der anderen Seite Jesus, der sagte: „gleichwie der Sohn des Menschen nicht gekommen ist, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben zu geben als Lösegeld für viele.“ (Matthäus 20,28).
Die Bibel warnt uns vor genau dieser Art der Menschenerhöhung in den letzten Tagen:
„Laßt euch von niemand in irgendeiner Weise verführen! Denn es muß unbedingt zuerst der Abfall kommen und der Mensch der Sünde geoffenbart werden, der Sohn des Verderbens, der sich widersetzt und sich über alles erhebt, was Gott oder Gegenstand der Verehrung heißt, so daß er sich in den Tempel Gottes setzt als ein Gott und sich selbst für Gott ausgibt.“ (2. Thessalonicher 2,3–4)
Ein solcher Personenkult bereitet den Boden für genau diese Figur – einen Menschen, der sich selbst an die Stelle Gottes setzt und von der Welt verehrt wird.
Die gefährliche Entwicklung
Was wir hier sehen, ist keine harmlose Verehrung eines netten alten Mannes. Es ist die systematische Vorbereitung einer Welt, die bereit ist, einen charismatischen religiösen Führer anzubeten. Die Grenzen zwischen Politik, Unterhaltung und Religion verschwimmen immer mehr. Und die Menschen sehnen sich nach einem sichtbaren „Retter“.
Jesus warnte uns davor:
„Denn viele werden unter meinem Namen kommen und sagen: Ich bin der Christus! Und sie werden viele verführen.“ (Matthäus 24,5)
Der Rave zu Ehren des Papstes ist nur ein Symptom einer viel größeren geistlichen Entwicklung: Die Welt ist bereit für eine falsche Einheit, eine falsche Anbetung und einen falschen Christus.
Der Ruf zur wahren Nachfolge
Als bibeltreue Christen dürfen wir uns von solchen Spektakeln nicht blenden lassen. Unser Vorbild ist nicht ein Mensch in weißen Gewändern, sondern der demütige, gekreuzigte und auferstandene Jesus Christus.
Er sagte:
„Wenn jemand mir dienen will, so folge er mir nach; und wo ich bin, da soll auch mein Diener sein; und wenn jemand mir dient, so wird ihn [mein] Vater ehren.“ (Johannes 12,26)
Echte Nachfolge bedeutet Demut, nicht Prunk. Sie bedeutet Kreuz, nicht Krone. Sie bedeutet, dass wir uns selbst verleugnen und nicht nach menschlicher Anerkennung streben.
Lass dich nicht verführen von großen Feiern und charismatischen Gestalten. Halte dich fest an dem einen, der sich nie selbst erhöht hat – sondern sich für uns erniedrigte bis zum Tod am Kreuz.