Die aktuelle Debatte um einen einheitlichen Ruhetag in den USA und das Malzeichen der Autorität
Am 8. Januar 2026 veröffentlichte die Heritage Foundation den Report „Saving America by Saving the Family“. Darin fordern die Autoren explizit einen „uniform day of rest“ – einen einheitlichen Ruhetag für alle Amerikaner, der auf Sonntag fallen soll. Sie berufen sich auf historische „Blue Laws“ und argumentieren, dass nur ein gemeinsamer Ruhetag Familien stärken, die Gesellschaft heilen und „spirituelle Obdachlosigkeit“ bekämpfen könne.
→ Offizieller Report:
https://www.heritage.org/marriage-and-family/report/saving-america-saving-the-family-foundation-the-next-250-years
PDF: https://www.heritage.org/sites/default/files/2026-01/SR323.pdf
Nur zehn Tage später antwortete die North American Division (NAD) der Siebenten-Tags-Adventisten mit einer klaren Warnung:
„Dieser Vorschlag zeigt eine beunruhigende Missachtung der Religionsfreiheit aller Amerikaner. Sunday Laws sind mit der Ersten Verfassungsänderung unvereinbar.“
→ Offizielle NAD-Stellungnahme (18. Januar 2026):
https://www.nadadventist.org/news/sunday-rest-proposal-raises-troubling-religious-liberty-concerns
Das Malzeichen der Autorität – was sagt die Bibel?
Die Bibel beschreibt das Malzeichen des Tieres nicht als sichtbare Tätowierung, sondern als Frage der Autorität: Wem gehorchst du? Gott oder den Menschen?
Offenbarung 13,11–17
Und ich sah ein anderes Tier aus der Erde aufsteigen, und es hatte zwei Hörner gleich einem Lamm und redete wie ein Drache. Und es übt alle Vollmacht des ersten Tieres aus vor dessen Augen und bringt die Erde und die auf ihr wohnen dazu, daß sie das erste Tier anbeten, dessen Todeswunde geheilt wurde. Und es tut große Zeichen, so daß es sogar Feuer vom Himmel auf die Erde herabfallen läßt vor den Menschen.
Und es verführt die, welche auf der Erde wohnen, durch die Zeichen, die vor dem Tier zu tun ihm gegeben sind, und es sagt denen, die auf der Erde wohnen, daß sie dem Tier, das die Wunde von dem Schwert hat und am Leben geblieben ist, ein Bild machen sollen. Und es wurde ihm gegeben, dem Bild des Tieres einen Geist zu verleihen, so daß das Bild des Tieres sogar redete und bewirkte, daß alle getötet wurden, die das Bild des Tieres nicht anbeteten.
Und es bewirkt, daß allen, den Kleinen und den Großen, den Reichen und den Armen, den Freien und den Knechten, ein Malzeichen gegeben wird auf ihre rechte Hand oder auf ihre Stirn, und daß niemand kaufen oder verkaufen kann als nur der, welcher das Malzeichen hat oder den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens.
Daniel 7,25
„Und er wird [freche] Reden gegen den Höchsten führen und die Heiligen des Allerhöchsten aufreiben, und er wird danach trachten, Zeiten und Gesetz zu ändern;“
2. Mose 20,8–11
Der Sabbat ist das einzige Gebot, das Gott mit seiner Schöpfungsautorität begründet:
„Gedenke an den Sabbattag und heilige ihn! Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun; aber am siebten Tag ist der Sabbat des Herrn, deines Gottes; da sollst du kein Werk tun; weder du, noch dein Sohn, noch deine Tochter, noch dein Knecht, noch deine Magd, noch dein Vieh, noch dein Fremdling, der innerhalb deiner Tore lebt. Denn in sechs Tagen hat der Herr Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darin ist, und er ruhte am siebten Tag; darum hat der Herr den Sabbattag gesegnet und geheiligt.“
Offenbarung 14,9–12
Der dritte Engel warnt mit lauter Stimme:
„Und ein dritter Engel folgte ihnen, der sprach mit lauter Stimme: Wenn jemand das Tier und sein Bild anbetet und das Malzeichen auf seine Stirn oder auf seine Hand annimmt, so wird auch er von dem Glutwein Gottes trinken, der unvermischt eingeschenkt ist in dem Kelch seines Zornes, und er wird mit Feuer und Schwefel gepeinigt werden vor den heiligen Engeln und vor dem Lamm. Und der Rauch ihrer Qual steigt auf von Ewigkeit zu Ewigkeit; und die das Tier und sein Bild anbeten, haben keine Ruhe Tag und Nacht, und wer das Malzeichen seines Namens annimmt.
Hier ist das standhafte Ausharren der Heiligen, hier sind die, welche die Gebote Gottes und den Glauben an Jesus bewahren!“
Wem dienst du?
Jesus sagt in Matthäus 15,9 (Zitat aus Jesaja 29,13):
„Vergeblich aber verehren sie mich, weil sie Lehren vortragen, die Menschengebote sind.“
Und in Apostelgeschichte 5,29 stellen die Apostel klar:
„Aber Petrus und die Apostel antworteten und sprachen: Man muß Gott mehr gehorchen als den Menschen!“
1. Johannes 2,3–4
„Und daran erkennen wir, daß wir ihn erkannt haben, wenn wir seine Gebote halten. Wer sagt: »Ich habe ihn erkannt«, und hält doch seine Gebote nicht, der ist ein Lügner, und in einem solchen ist die Wahrheit nicht;“
Jakobus 2,17.26
„So ist es auch mit dem Glauben: Wenn er keine Werke hat, so ist er an und für sich tot. […] Denn gleichwie der Leib ohne Geist tot ist, also ist auch der Glaube ohne die Werke tot.“
Der entscheidende Test
Der Sabbat ist das einzige Gebot, das direkt die Autorität des Schöpfers bezeugt.
Der Sonntag ist das Zeichen der menschlichen Autorität (Kirche + Staat).
Wenn ein Gesetz kommt, das den Sonntag als gesetzlichen Ruhetag vorschreibt – auch wenn es zuerst nur „freiwillig“ oder „familienschützend“ klingt – wird genau diese Frage gestellt:
Wem dienst du?
- Dem Schöpfer, der den siebten Tag geheiligt hat?
- Oder den Menschen, die einen anderen Tag als Ruhetag vorschreiben?
Wer dann bewusst den Sonntag als gesetzlichen Ruhetag annimmt, obwohl er weiß, dass Gott den Sabbat geboten hat, der nimmt das Malzeichen der Autorität des Tieres an.
Fazit
Die Heritage Foundation fordert offen einen einheitlichen Ruhetag auf Sonntag.
Die NAD warnt zu Recht vor Religionsfreiheit.
Die Bibel sagt: Am Ende wird nicht gefragt, ob du nett warst oder fromm gefühlt hast, sondern wem du gehorcht hast.
„Hier ist das standhafte Ausharren der Heiligen, hier sind die, welche die Gebote Gottes und den Glauben an Jesus bewahren!“ (Offenbarung 14,12 SCH2000)
Der Weg ist schmal. Viele werden ihn nicht gehen.
Aber die Bibel lügt nicht.
Wer Ohren hat zu hören, der höre.